Bilderbuchlandschaften und Kulturschätze im Schlaraffenland – nicht mehr und nicht weniger erwartet den Reisenden im Périgord und dem benachbarten Quercy. Einer Umfrage zufolge isst man in Frankreich nirgends besser als im Périgord. Gänse und Enten, Trüffel, Stein¬pilze, Walnüsse und Haselnüsse, die Palette edler Produkte ist gut gefüllt. Und neben exquisiter Küche wartet man mit erlesenem Wein auf. Freunden von Romanik und Romantik wird das Herz vor allem im Quercy höherschlagen. Die beiden Nachbarregionen bieten alles, was das Herz begehrt.
Mächtige Burgen und verspielte Schlösser, sanft gewellte Hügel, karge Hochebenen und dichte Wälder, die träge dahinströmende Dordogne und der unberechenbare Lot, pittoreske Dörfer und charmante Städte mit historischer Architektur: die Kulisse bietet zahllose Postkartenmotive.
Im Périgord steht zudem die Wiege der europäischen Kunst – schon vor über 20.000 Jahren malten unsere Vorfahren auf die nackten Wände der unzähligen Höhlen der Region. Im Mittelalter hatten historische Ereignisse, die die europäische Geschichte nachhaltig beeinflussten, in dieser fruchtbaren und reichen Gegend ihre Schauplätze, von der Henry Miller schwärmte: „Es ist das Paradies der Franzosen“.
Handverlesene Restaurants und exklusive Unterkünfte – ein stilvolles Vier-Sterne-Boutiquehotel in einer historischen Bastide sowie ein edles Bed & Breakfast in hervorragender Lage in Sarlat, das einem Vier-Sterne-Hotel in Nichts nachsteht, nur kleiner, intimer und charmanter ist – werden Sie neben dem abwechslungsreichen Programm begeistern!
Genießen Sie Kunst, Küche und Kultur im Paradies der Franzosen in sehr kleiner und familiärer Reisegruppe von nur 4 bis 6 Personen!
Vormittags Flug mit Lufthansa in der Economy Class von München nach Toulouse. Ankunft am späten Mittag und Fahrt ins malerische Dorf Villeneuve d’Aveyron, das zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählt. Im Herzen der mittelalterlichen Bastide befindet sich unser kleines, charmantes 4-Sterne-Hotel Chez Gratien, das zeitgenössischen Komfort und Chic mit historischem Ambiente und Flair vereint. 2 Übernachtungen. Abend speisen wir im Bistro des Hotels. 140 km.
Ein einzigartiges Juwel der Romanik erwartet uns in Conques. In das malerische Dorf ziehen noch heute die Jakobspilger, um die Abteikirche Ste-Foy und die Schatzkammer zu besuchen. Dramatisch und detailverliebt: das Jüngste Gericht am Westportal. Juwelengeschmückt thront die heilige Fides, das „A“ Karls des Großen beweist welch hohen Stellenwert das Kloster Conques schon bei den Karolingern genoss. Ein gastronomisches Juwel erwartet uns hingegen zum Mittagessen: das Sterne-Restaurant in der Moulin de Cambelong, in der sich Émilie und Thomas Roussey einen begehrten Michelin-Stern erkocht haben. 110 km.
Das Dorf Saint-Cirq-Lapopie, das sich dramatisch auf einem Felsen oberhalb des Flusses Lot erstreckt, wurde 2012 von den Franzosen zum beliebtesten Dorf Frankreichs gewählt. Wir schlendern durch die mittelalterlichen Gassen, genießen die Blicke in das Tal des Lot und lassen uns Stopfleber und andere Köstlichkeiten des Quercy beim Mittagessen schmecken. Ein Juwel der prähistorischen Kunst erwartet uns im Seitental der Célé: Auerochsen, Mammuts und gepunktete Pferde malten unsere Vorfahren auf die Wände der Grotte von Pech-Merle. Am Abend erreichen wir das bezaubernde Städtchen Sarlat, die heimliche Hauptstadt des Périgords. Check-In im Edel-B&B Le Petit Manoir. 6 Übernachtungen. Abends schlemmen wir im Restaurant eines einstigen Sternekochs, der der Jagd auf Sterne entsagt hat und sich stattdessen voll auf die Freude am Kochen konzentriert. 120 km.
Hervorragend sanierte Renaissance-Häuser machen Sarlat immer wieder zur Filmkulisse. Auf den Spuren von d’Artagnan und den Musketieren bummeln wir durch die malerische kleine Stadt, in der heute Wochenmarkt stattfindet. Gegen Mittag fahren wir ins Tal der Vézère und werden im hervorragenden Restaurant von Nick Honeyman und seiner deutschen Frau Sina bekocht. Am Nachmittag besuchen wir die detailgetreue Nachbildung der Höhle von Lascaux. Wir hören von der Entdeckung der Sixtinische Kapelle der Prähistorie (UNESCO-Weltkulturerbe) durch den Hund Robo und bestaunen die grandiosen Bilder von Pferden und Stieren. Die romanische Kirche in St. Léon-sur-Vézère gilt als eine der schönsten romanischen Kirchen im Périgord und ist der Edelstein im schmucken Dorf. 65 km. Abendessen in einem kleinen Gourmetrestaurant in der Altstadt.
Im Hundertjährigen Krieg hielten die Herren von Beynac die Grenze gegen die Engländer. Deren Nachkommen sind noch heute Eigentümer der Burg, die ob ihres guten Erhaltungszustandes häufig als Filmkulisse dient. In La Roque-Gageac, einem weiteren entzückenden Dorf im Dordogne-Tal, das es auf die Liste der „schönsten Dörfer Frankreichs“ geschafft hat, lassen wir uns beim Mittagessen kulinarisch verwöhnen, bevor wir eine Bootsfahrt mit einer traditionellen Gabare unternehmen und die malerische Landschaft an uns vorüberziehen lassen. Dann geht es hinauf zu den hängenden Gärten von Marqueyssac. Nach Plänen von André Le Nôtre entstand hier einer der schönsten Barockgärten Frankreichs, von dem aus wir den Blick über das paradiesische Dordogne-Tal schweifen lassen. 40 km. Abends erwarten uns Klassiker der perigourdinischen Küche in einer rustikalen Auberge.
Noch einmal fahren wir ins wildromantische Quercy. Malerisch klebt das Dorf Rocamadour an den Felswänden der Causses. Dank der überlieferten Wunder der schwarzen Madonna wurde das pittoreske Dorf zu einem der wichtigsten Pilgerziele Frankreichs. Beim Mittagessen auf einer Terrasse über dem Tal des Alzou lassen wir uns kulinarisch verwöhnen, dann zieht es uns wieder an die Dordogne. Zwar haben in Souillac die Bilderstürmer der Revolution das Portal zerstört, doch einige der schönsten Figuren blieben dennoch erhalten. Hören Sie die Geschichte von Theophilus und bestaunen Sie den entrückt tanzenden Jesaja. Im idyllischen Dordogne-Tal dreht sich kulinarisch (fast) alles um die Foie gras, auf einem Bauernhof begleiten wir nachmittags die Bäuerin zum berühmten Federvieh und sehen ihr bei der Gavage (dem Stopfen) zu – Streicheleinheiten inklusive. Und natürlich verkosten wir die Enten- und Gänsestopfleber. 120 km.
Bei Feinschmeckern in aller Welt heiß begehrt sind die „schwarzen Diamanten“ des Périgord: die Trüffel. Wir begleiten Fellnase Umi und sein Herrchen in den Trüffelhain, dann wird uns ein Mittagessen mit Périgord-Trüffeln serviert. Die Gärten von Eyrignac sind ein Meisterwerk der französischen Gartenkunst des 18. Jahrhunderts. Berühmt sind die akkurat geschnittenen Eiben- und Buchsbaumhecken sowie die historischen Gemüse- und Rosengärten. 110 km. Abends lassen wir uns beim Dîner in der Mühle von Carsac verwöhnen. 20 km.
Über den Dächern von Périgueux ragen die Kuppeln der Kathedrale St. Front auf. Vor den Toren der einzigartigen Kuppelkirche findet einer der schönsten Wochenmärkte der Region statt, der alle Köstlichkeiten des Périgords vereint … Wir schlendern über den Markt und inspizieren das Warenangebot der Marktstände. Nur wenige Schritte sind es zum Sternerestaurant von Éric Vidal, wo uns ein köstliches Menü zum Mittagessen erwartet. 130 km.
Nach dem Frühstück verlassen wir das Paradies der Franzosen und fahren auf der Autobahn nach Toulouse zum Flughafen Blagnac TLS. 180 km. Rückflug nach München mit Lufthansa in der Economy Class am frühen Nachmittag. Anschließend individuelle Heimreise.
| Preis (pro Pers. im DZ) | 5.995,00 € |
| Zuschlag Doppelzimmer zur Einzelnutzung | 690,00 € |