Auf dem Jakobspfad – im Parador!

Nordspanien entlang des Jakobspfads – im Parador!

Landschaften & Städte von Navarra nach Galizien

BOCCADO Kultur- und Schlemmerreise mit Übernachtungen in Paradores (keine Wanderreise!) in individueller Kleingruppe von 6 – 14 Personen

Hätte der Atlantik nicht den Leichnam des Heiligen Jakobus am Ende der Welt – dem Finis Terrae – an Land gespült, der spanische Norden würde dennoch mit seiner wild-romanti­schen Küste am Golf von Biskaya, den bizarren Bergen der Kantabrischen Kordillere und den endlosen Weiten von Ka­stilien und León viele Besucher anziehen.

Ehedem war eine Pilgerfahrt nach Santiago mit Härten und Entbehrungen ver­bunden; heute bietet ein Netz von malerischen Paradores – Hotels in histori­schen Gemäuern – allen Komfort, der die Etappen von Pamplona über Burgos und León nach San­tiago äußerst angenehm werden läßt. Unsere Reise (keine Wanderreise!) bewegt sich im Zickzack auf und abseits des Jakobspfades, nimmt alle Haupt­sehenswürdigkeiten (Altamira – Guggenheim – Santo Domingo de Silós – León – Oviedo) genauso auf wie die klei­nen, versteckten architektoni­schen oder landschaftlichen Juwele am Rande.

So wird es – zugege­ben – an Kathedra­len und Klöstern keinen Mangel geben! Aber auch nicht an vielen heiter-fröhli­chen und glücklichen Mo­menten in gepflegter Umgebung, seien es die gemütlichen ausgesuchten Restaurants für die kuli­nari­schen Genüsse, die typischen Tapas-Bars oder einfach nur der grandio­se Blick über die Berge oder das aufgewühlte Meer!

1. Tag   Donnerstag    Anreise nach Bilbao

Fluganreise nach Bilbao. Transfer ins Hotel in der Stadt. Nach Bezug unserer Zimmer im modernen Boutique-Hotel Miró führt uns der Weg sofort ins nahegelegene Guggenheim Museum, dessen phantastische Architektur vom Star-Architekten Frank Gehry ersonnen wurde. Das Guggenheim Bilbao ist ein Tempel der Zeitgenössischen Kunst mit ständig wechselnden Sonderausstellungen – mal sehen, was momentan auf dem Programm steht. Abends gemeinsames Abendessen in einem Traditionslokal in Bilbao. 2 Nächte in Bilbao.

2. Tag   Freitag    Santillana del Mar – Höhle von Altamira

Ein Tagesausflug bringt uns entlang der kantabrischen Küste ins vollständig unter Denkmalschutz stehende Santillana del Mar. Einer der besterhaltenen mittelalterlichen Orte Spaniens erwartet uns: unser Spaziergang führt über Kopfsteinpflaster zur Kollegiatskirche Santa Juliana, bedeu­tendster romanischer Bau Kantabriens. Dann zur Höhle von Altamira – zumindest der exakten Ko­pie davon: die Sixtinische Kapelle der Steinzeit wurde vor 16.000 Jahren als Rückzugsort der dama­ligen Küstenbewohner genutzt und mit phantastisch anmutenden Bisons und anderem Wild aus­gemalt. Das Höhlenmuseum ist museumsdidaktisch auf dem letzten Stand!
Dann wieder zurück nach Bilbao, wo Sie den Abend in einer Tapas-Bar in den Siete Calles, der hi­storischen Altstadt, verbringen können. 250 km

3. Tag   Samstag    Santa Maria de Eunate – Pamplona – Olite

Die Fahrt geht heute durch das gebirgige Baskenland Richtung Pamplona, vor dessen Toren die achteckige Jakobspfadkirche Santa Maria de Eunate aus dem späten 12. Jahrhundert liegt, von der Eso­teriker behaupten, sie sei eines der Kraftzentren der Erde. Dann Pamplona, be­rühmt-berüchtigt für das „Encierro de Toros“, die wilde Stierjagd durch die Straßen der Stadt. Wir sehen die Plaza del Castillo und die Kathedrale mit dem höchst eleganten gotischen Kreuzgang. Schließlich Olite südlich von Pamplona. Der dortige 3-Sterne-Parador liegt im Palacio Viejo, dem alten Teil der Burg von Olite, die zu den “Sieben Wundern des Spanischen Mittelalters” zählt – sie stammt aus dem 15. Jahrhundert. Wir beziehen für 2 Nächte unsere Zimmer und freuen uns auf das ge­meinsame Abendessen im gediegenen Hotelrestaurant. 200 km

4. Tag   Sonntag    San Juan de la Peña – San Salvador de Leyre – Javier

Ein Tagesausflug bringt uns bis zu den Pyrenäen: zum in atemberaubender Landschaft gelegenen Kloster San Juan de La Peña, Grablege der Könige von Aragón, mit wuchtiger Krypta, romanischer Oberkirche und wunderschönem Kreuzgang. Am trutzigen Dorf Berdún und dem Stausee Embalse de Yesa vorbei geht es hinauf zum Kloster San Salvador de Leyre, das ins frühe 9. Jahrhundert da­tiert. Auf dem Rückweg dann nach Javier, in dessen Burg 1506 der Heilige Franz Xaver – Missionar im Fernen Osten – geboren wurde. 250 km

5. Tag   Montag    Rioja – Quintanilla de las Viñas – Lerma

Das Rioja ist Spaniens bekannteste Weingegend: einen Mittagsimbiss in­klusive Weinprobe neh­men wir auf dem Weingut des Marqués de Riscal – futuristisch titan- und edelstahlverkleidet ein echter Hingucker – der Guggenheim-Architekt Gehry war auch hier der Schöpfer.Ein kleiner Abstecher auf dem Weg nach Lerma führt uns bei Quintanilla de las Viñas zur ver­blüffenden Ermita Santa María de Lara aus westgotischer Zeit. Weiter nach Covarrubias: „cuevas rubias“ = rote Höhlen. Covarrubias hatte seine Blütezeit zum Beginn der Reconquista im 10. Jahr­hundert. Ein Spaziergang bringt uns zur Colegiata de San Cosmas y San Damián, die ihre Ursprünge auf den Westgotenkönig Chindaswinth (7. Jh.) zurückführt. Der 4-Sterne-Parador de Lerma liegt 40 km von Burgos entfernt im Städtchen Lerma. Er liegt im Herzogspalast, einst auf den Grund­mau­ern einer Burg aus dem 10. Jahrhundert er­richtet. Das heutige Gebäude entstand im 17. Jahrhun­dert, schwelgt in frühbarocken Formen und sollte König Philip III. zur Erbauung und Erholung die­nen. Zum Abendessen geht es in ein ausgesuchtes Lokal am Ort. 2 Über­nachtungen im Parador de Lerma. 250 km

6. Tag   Dienstag    Burgos

Ein Höhepunkt unserer Reise ist der Tagesausflug ins stolze Burgos mit einer der schönsten Ka­thedralen von ganz Spanien. In der Vierung unter anderem das Grab des Rodrigo Ruy Díaz de Vi­var, als el Cid eine der ver­klärtesten Heldengestalten Europas. Wir sehen den Arco de Santa María zu Ehren Karls V., das Kloster Las Huelgas Reales und schnuppern viel Atmosphäre in der al­ten ka­stilischen Königsstadt. 90 km

7. Tag   Mittwoch    Santo Domingo de Silos – Valladolid

Morgens zum Kloster Santo Domingo de Silos, einem der berühmtesten Klöster Spaniens, mit sei­nem großartigen Kreuzgang. Weltweiten Ruhm erwarben die heutigen Benediktiner mit ihren Gre­goriani­schen Gesängen, Ende der 90er Jahre wochenlang auf Nummer 1 der inter­nationalen Hitli­sten. In Valladolid vergleichen wir den strengen Herrera-Stil der Kathedrale mit dem überreichen Schmuck der plateresken Westfassade von San Pablo. Eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges stellt das Colegio de San Gregorio dar: Ende des 15. Jahrhunderts im Renaissance-Stil errichtet – mit verzierter Eingangsfassade und elegantem Arkadenhof, beher­bergt es seit den 1930er Jahren das Nationale Skulpturenmuseum mit einzigartigen Skulpturen so bekannter Mei­ster wie Alonso Ber­ruguete und Diego de Siloé.
Übernachtung im erstklassigen 5-Sterne-Hotel Eurostars Marqués de la Ensenada. 160 km

8. Tag   Donnerstag    Tordesillas – Astorga – León

Morgens nach Tordesillas, wo von Papst Alexander VI. im Jahre 1494 die Welt in 2 Teile geteilt wurde. Wir sehen die Goldene Kapelle im dortigen Königspalast. Anschließend nach Astorga, Hauptstadt der Maragatería auf einem Vorsprung des Manzanalgebirges. Wir bummeln durch den Ort zur spätgotischen Ka­thedrale. Kitsch oder Kunst? Der kontroverse Bi­schofspalast von Astorga von Antoni Gaudí wirkt auf den ersten Blick wie eine Mi­schung aus Neuschwanstein und französi­scher Re­naissance.Schließlich beziehen wir in León für 2 Nächte unsere Unterkunft: den 5-Sterne GL Parador Hostál de San Marcos – einen der vornehmsten Paradore Spaniens. Als Pilgerherberge von den Katholi­schen Königen Isabella und Ferdinand geplant, von Karl V. im 16. Jh. erbaut, vermittelt das ehema­lige Klostergebäude königliche Grandezza. Die Zimmer liegen in einem modernen Anbau. 230 km

9. Tag   Freitag    León

Ein ganzer Tag in einer der historisch interessantesten Städte Nord­spaniens. Unser Besuch beginnt – direkt vor der Haustür: wir besu­chen die Kirche und den prachtvollen Kreuzgang von San Mar­cos, denen das Hostál de San Marcos – unser Parador – angeschlossen ist. Unser Stadtspaziergang führt uns dann mitten in die Stadt zur prachtvollen gotischen Kathedrale Santa María de Regla. Ungleich bedeutender die romanische Colegiata de San Isidoro: seit 1063 birgt sie die Reliquien des Heiligen Isidor von Sevilla (gest. 636), nach dessen Schriften im Mittel­alter die Summe des Wissens geordnet wurde: Trivium (Grammatik, Rhetorik, Dialektik) und Qua­drivium (Arithmetik, Geometrie, Astrologie, Musik). Der Fassade vorgesetzt befindet sich das be­rühmte Panteón de los Reyes, die Grablege der Könige von Kastilien und León, das aufgrund seiner Fresken auch als „Sixtinische Kapelle der Romanik“ bezeichnet wird. Dann sehen wir noch die Fas­sade der Casa de Botines, ein Werk von Antoni Gaudí.
Die freie Zeit am Nachmittag kann man auch dazu nutzen, die geschmackliche Vor­bildung an den Ausstellungsstücken des MUSAC – Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León (Zeitgenössisches Museum) – zu reiben – zumindest die Ar­chi­tektur ist undiskutabel und preisgekrönt.
Das heutige Abendessen könnte aus Tapas bestehen: Barrio Húmedo – Feuchtes Viertel – nennt sich die Bar- und Kneipengegend der Stadt.

10. Tag   Samstag    Oviedo

Es geht nach Norden ins wunderschöne Oviedo – recht eigentlich die Wiege Spaniens, denn unter Führung der Könige Asturiens wurde Oviedo Mittelpunkt der Reconquista, der christlichen Rück­eroberung der Iberischen Halbinsel. Zwei der schönsten Bauten der asturischen Frühromanik lie­gen mit dem Palacio de Santa María de Naranco und der Iglesia de San Miguel de Lillo wenige Ki­lometer vor der Stadt. Ausnahmsweise beziehen wir heute keinen Parador, sondern das 5-Sterne-Hotel de la Reconquísta, untergebracht in einem denkmalge­schützten Palast aus dem 18. Jahrhun­dert – als Monumento nacionál klassifiziert – mitten in der Stadt gelegen. Wenige Schritte führen uns von hier zur Plaza de Alfonso II. el Casto mit der Catedral de San Sal­vador im gotischen Stil.
Genießen Sie die freie Zeit für den Bummel durch die malerische Innenstadt. Abschluß bildet ein stilvolles Abendessen. 200 km

11. Tag   Sonntag    Santiago de Compostela!

Unsere Fahrt folgt zunächst der Küstenlinie und biegt dann westlich der Kantabrischen Kordillere nach Südwesten Richtung Santiago. Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich Santiago de Compostela – Hauptstadt Galiziens -, wo wir einen der schönsten Paradore des ganzen Landes be­ziehen werden. Das Hostál, 1499 als Königliches Spital gegründet, gilt als das älteste der Welt und ist auch eines der luxuriösesten und schönsten. Es besitzt vier Kreuz­gänge von großartiger Schön­heit mit eindrucksvollen Zimmern und einem luxuriösen Speisesaal. Der Parador liegt mitten in der Stadt in unmittelbarer Nähe der Kathedrale des Heiligen Jakobus, die sich in atemberaubender Pracht an der Plaza del Obradoiro erhebt. Einzigartig die Westfassade mit dem Pórtico de la Gloria – Höhepunkt romanischer Kunst in Spanien! Unser Spaziergang durch das Gotteshaus führt uns an verschiedenen Ka­pellen vorbei zum Kreuzgang und zur Unterkirche. Weiter durch die malerische Innenstadt zur insbesondere bei Studenten beliebten Plaza da Quintana. 310 km

12. Tag   Montag    Kap Finisterre

Unsere Fahrt zum “Ende der Welt” führt kurvenreich entlang der Ríoa de Muros y Noya – Buchten des Atlantiks – vorbei an Carnota und Corcubión nach Fisterra – so heißt auf galizisch das Cabo Fi­nisterre, der westlichste Punkt Europas. Jeder Pilger auf dem Jakobsweg – so die mittelalterliche Tradition – sollte diesem Ort einen Besuch abstat­ten und eine Jakobsmuschel als Symbol für die gelungene Wallfahrt von hier mit nach Hause nehmen. Am Finis Terrae peitschten einst die Wellen den Leichnam des Apostels Jakobus ans Land, heute können Sie sich beim Spaziergang über den Felsen gegen den Wind lehnen und die Düfte erschnuppern, die zahllose verbrennende Socken er­zeugen. Zurück in Santiago genießen Sie das Hotel oder einen Cafe con Leche an der Plaza del Ob­radoiro. Oder Sie spazieren zur im Tal des Río Sar gelegenen Klosterkirche Santa María la Real de Sar mit verblüffendem Innenraum: der Schub des Dachs hat das Mittelschiff regelrecht gespreizt! 230 km

13. Tag   Dienstag   Zurück in die Heimat

Vormittags geht es in schneller Fahrt nach Süden, denn der nächste internationale Flughafen liegt gut 2 Stunden entfernt, in Porto, im Norden Portugals. Wir erreichen den Flughafen um die Mit­tagszeit und checken ein für den Flug in die Heimat! 200 km

LEISTUNGEN

  • 13 Reisetage – 12 Übernachtungen
  • Linienflug (Lufthansa/GermanWings/Eurowings oder Iberia) von Frankfurt nach Bilbao und zu­rück von Porto/Portugal nach Frank­furt in der Economy Class inklusive aller Steuern, Gebühren und Zuschläge
  • alle Transfers
  • 8 Übernachtungen/Frühstück in drei-, vier- und 5-Sterne-Paradores
  • 2 Übernachtungen in ei­nem modernen Boutique-Hotel in Bilbao
  • 1 Übernachtung in einem stimmungsvollen 5-Sterne-Hotel in Valladolid
  • 1 Übernachtung in einem denkmalgeschützten 5-Sterne-Ho­tel in Oviedo
  • Halbpension an 9 Tagen, und zwar
    • 2 Abendessen im Parador von Olite
    • 2 Abendessen im Parador von Santiago de Compostela
    • 5 Abendessen in ausgesuchten typi­schen und/oder exzellenten Restau­rants
  • 1 Weindegustation incl. Mittagsimbiss im Rioja-Weingebiet
  • bis incl. 7 Reisegäste: Rundreise im bequemen klimatisierten Mini­bus
  • ab 8 Reisegäste: Rundreise im bequemen klimatisierten Kleinbus
  • sämtliche Eintrittsgelder zu den im Pro­gramm auf­geführten Besichtigungen
  • BOCCADO Reiseleitung Gregor Kulosa

zusätzlich buchbar:

  • Reiserücktrittskostenversicherung
  • Rail&Fly-Bahnticket zum Flughafen

Der genannte Preis bezieht sich auf Linienflug mit Luft­hansa von Frankfurt nach Bilbao und zurück von Porto. Reisepreis mit Abflug von anderen Flug­häfen gern auf Nachfrage.

Diese Reise ist nicht barrierefrei.

Video Overview

Tour Guides

Tour Itinerary

  • Day 1: Meeting the Carribean

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  • DAY 2: UNFORGETTABLE JOURNEY

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  • DAY 3: TIME TO SAY GOODBYE

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  • 4-5 Stars Hotels
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$ 600
  • 5 Stars Hotels
  • Business Class Flight
  • Directed Flight
  • 24/7 Customer Support
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